Impulse

Unser Pilgerbegleiter Karl Hägele lädt Sie ein auf den Jakobsweg:

Lieber Pilgerfreund,

vom Jakobsweg weiß und träume ich seit meiner eigenen Schulzeit.

Seit Pfingstmontag 1990 bin ich regelmäßig ein bis mehrmals pro Jahr als Pilger auf Jakobsstraßen unterwegs – entweder allein oder in Gruppen.

Selbstverständlich habe ich schon den ganzen Jakobsweg ab meiner Haustüre nach Santiago de Compostela mit dem Pilgerstab in der Hand zurückgelegt – allerdings in 12 Etappen.

Beten, singen, nachdenken, Harmonie leben und verbreiten, mit wenig zufrieden sein sowie vom Jakobsweg schwärmen und andere auf diesen Weg bringen – das sind meine Ziele und Vorstellungen von Anfang an. Mich faszinieren die Kunstwerke entlang dieses Weges, die Landschaften und die körperliche Herausforderung.

Besonders tief und nachhaltig beeindrucken mich aber jeweils die menschlichen Begegnungen.

So freue ich mich sehr darauf, auch einmal mit Ihnen unterwegs sein zu dürfen und grüße mit einem »Ultreja – tapferle weiter!«

Ihr Karl Hägele
(begeisterter Jakobspilger und Pilgerwegbegleiter)
 


Unsere Pilgerbegleiterin Centa Schmid lädt Sie ein auf den Jakobsweg:

Lieber Pilgerfreund,

bereits als 17-jähriges Mädchen hörte ich erstmals vom Jakobsweg und seiner Bedeutung und war sehr beeindruckt. Am eigenen Leib wollte ich diese gehörten Schilderungen erleben und nahm mir vor, bei nächster Gelegenheit eine Pilgerwanderung zu unternehmen.

Mehrere Jahrzehnte hat es dann gedauert, bis ich den als Jugendliche gehegten Wunsch, nach Santiago de Compostela zu gehen, tatsächlich umsetzen konnte. Mittlerweile hat der Pilgerort des Hl. Jakobus im Nordwesten Spaniens mich schon öfter gesehen. Aber eben so sehr liegt mir am Herzen, den Jakobsweg im Schwabenland und innerhalb unserer Diözese bekannt zu machen.

Zum Pilgern gehört es, aufzubrechen, etwas hinter sich zu lassen, zu gehen, zu spüren, wie schwer der nächste Schritt fällt und doch mit einem Ziel weiter zu gehen, ermüdet zu sein, anzukommen, auszuruhen und wieder aufzubrechen. So ist das Pilgern auch ein Spiegel des täglichen Auf und Ab in unserem Leben. Aber nicht nur das fasziniert die Menschen am Pilgern, sondern es sind vor allem die Begegnungen mit Gleichgesinnten. Überhaupt das Aufeinandertreffen von Menschen: Ob auf dem Weg oder in den Pilgerherbergen, in Städten oder Dörfern, draußen in der Natur oder im Raum der unzähligen Kirchen am Wege ... Neues kennen zu lernen, sich auszutauschen, einem Liede zuzuhören und erfahren, dass ein Lächeln und ein freundlicher Gruß wildfremde Menschen aufschließt: Das hat schon seine ganz besondere Qualität beim Pilgern.

Werden auch Sie Teil dieser einmaligen spirituellen Erfahrungen und kommen Sie mit mir auf den Jakobsweg.

Ich freue mich Sie Kennenzulernen!
ULTREJA, immer weiter in Gottes und St. Jakobs Namen.

Ihre Centa Schmid
(Pilgerwegbegleiterin)